Spezielle Anwendungsbereiche bei Hunden und Katzen

Unterstützung des Bewegungsapparates

  • zur Verbesserung der Muskelfunktion und Beweglichkeit im Rückenbereich
  • für mehr Freude an der Bewegung

Viele Katzen haben einen empfindlichen Rücken. Häufig fällt ein erhöhter Spannungszustand der Muskulatur erst bei der Routineuntersuchung durch den Tierarzt auf, da Katzen Meister darin sind emotionale und körperliche Spannungszustände zu verbergen. Sie verhalten sich unauffällig und „normal“ für die Bezugsperson oder ziehen sich unbemerkt zurück. Zur Unterstützung und Entspannung der Rückenmuskulatur kann die craniosakrale Balance bei Katzen auch präventiv zum Einsatz kommen.

Leistungssteigerung

  • zur Unterstützung sportlich aktiver Tiere (Schutzhunde- und Gebrauchshundesport, Agility) oder von Arbeitshunden
  • zur Steigerung der Funktions- und Leistungsfähigkeit älterer Tiere
  • als Vorsorgemaßnahme zur generellen Verbesserung des Wohlbefindens des Gesamtorganismus

Spannungsabbau

  • bei körperlicher und emotionaler Anspannung
  • bei Angst, Unruhe, Nervosität und Stress
  • als begleitende Maßnahme im Rahmen einer Verhaltenstherapie oder bei Angst vor dem Tierarzt

Bei stressbedingter körperlicher Beeinträchtigung

  • wenn Ihr Tier an stressbedingten Folgeerscheinungen z.B. des Verdauungstraktes oder Urogenitaltrakts leidet als begleitende Maßnahme zur Therapie durch Ihren Tierarzt
  • zur Förderung einer körperlichen und psychischen Balance
  • Verhaltensauffälligkeiten aufgrund von spannungsbedingten Mißempfindungen wie übermäßiger Putztrieb oder exzessives Benagen der Pfoten z.B. bei Katzen
  • zur Minderung von Stress bei Harnabsatzstörungen (Stress spielt bei vielen Harnabsatzstörungen sowohl bei Katzen als auch bei Hunden eine ursächliche Rolle)

 

Hinter vielen auffallenden oder auch unerwünschten Verhaltensweisen können sich körperliche Erkrankungen verbergen.

Das häufige Absetzen kleiner Mengen Harn in der Wohnung bei üblicherweise stubenreinen Hunden und Katzen kann beispielsweise Hinweis für eine Erkrankung des Urogenitaltrakts sein. Eine Blasenentzündung (Zystitis) ist zur Vermeidung von schwerwiegenden Folgeerkrankungen schnellstmöglich durch Ihren Tierarzt abzuklären und gegebenenfalls schulmedizinisch zu behandeln.
Katzen mit einer besonderen Intoleranz gegenüber Berührung und auffallend aggressivem Verhalten leiden häufig an unerkannten Schmerzzuständen des Bewegungsapparates. Auch in diesem Fall ist eine tierärztliche Abklärung mittels Röntgen-Untersuchung oder Ultraschall und ggf. Behandlung erforderlich.